Warum viele Menschen sich selbst ständig unter Druck setzen
In diesem Text geht es um innere Antreiber, hohe Erwartungen an sich selbst und darum, warum Druck oft nicht von außen kommt, sondern innerlich aufrechterhalten wird.
Innerer Druck ohne äußeren Zwang
Viele Menschen berichten, dass niemand Unmögliches von ihnen verlangt – und sie sich dennoch ständig unter Spannung erleben. Sie fühlen sich gehetzt, unruhig und selten zufrieden.
Dieser Druck wirkt oft selbstverständlich und wird kaum hinterfragt.
Die Entstehung innerer Antreiber
Häufig entsteht dieser innere Druck früh. Viele Menschen haben gelernt, dass Anerkennung an Leistung gekoppelt ist und dass man funktionieren muss, um gesehen zu werden.
Diese inneren Stimmen melden sich mit Sätzen wie: „Ich sollte mehr tun“ oder „Das reicht noch nicht“.
Wenn Selbstwert an Leistung gebunden ist
Viele verwechseln Selbstdisziplin mit Selbstwert. Das eigene Sein tritt in den Hintergrund, der Mensch wird zur Funktion.
Müdigkeit, innere Leere oder Antriebslosigkeit sind dann keine Schwäche, sondern eine logische Folge.
Ein anderer Umgang mit sich selbst
Ein wichtiger Schritt ist, diesen inneren Druck überhaupt wahrzunehmen. Mit Abstand entsteht die Möglichkeit, anders mit sich umzugehen.
Sich selbst weniger unter Druck zu setzen bedeutet nicht Passivität, sondern die eigene Würde nicht an Leistung zu knüpfen.
Dort beginnt oft eine neue Form von innerer Ruhe.